Motivation ohne tschakka! - Wie Du Dich nachhaltig motivieren kannst mit dem Motivations-Code
Motivation ohne tschakka! – Wie Du Dich nachhaltig motivieren kannst mit dem Motivations-Code
Transkription der Folge 140 aus dem Podcast “MENSCHEN ÜBERZEUGEN

Wie kann man Motivation langfristig in sich selbst installieren? Dazu ein Zitat:

Motivation is what starts you, habits keep you going.

Übersetzt: Motivation ist das, was Dich zum Laufen bringt. Aber die Gewohnheiten sind es, die Dich am Laufen halten.

Also immer, wenn wir an Motivation denken, dann denken wir erst einmal an diesen einen Funken, der einen motiviert, etwas zu tun. Aber in Wirklichkeit sind es Gewohnheiten, die uns dazu verhelfen, dass wir die Tätigkeit voranbringen. Deswegen finde ich dieses Zitat eben so schön. Motivation bringt uns zum Laufen, Gewohnheiten halten uns am Laufen.

Was ist Motivation?

Ich bin nicht faul, sondern ich bin hoch motiviert, nichts zu tun.

Angelehnt an das Zitat macht es Sinn, zwei Arten von Motivation zu unterscheiden: Die Startmotivation und die Durchhaltemotivation. Erstere liefert zu Beginn die Energie für ein Vorhaben, für ein zielgerichtetes Verhalten. Letztere ist die Willenskraft, das Vorhaben in die Tat, Ziele durch die eigene Steuerung von Gedanken, Emotionen, Motiven und Handlungen in Resultate umzusetzen.

Hinweis: Möchtest Du mehr über verschiedene Arten der Motivation erfahren, dann schaue Dir die Video-Lektion „Intrinsische Motivation besser als extrinsische? Die Antwort!“ aus dem Online-Kurs „Motivation ohne tschakka! 10 beste Tools, sich zu motivieren“ an:

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Wenn jemand sagt, er sei motiviert, muss man sich fragen, welche Motivation er meint. Es geht letztlich aber natürlich darum, die Motivation in sich so zu verankern, dass sie als Gewohnheit möglichst lange in einem voranschreitet.

Der Motivationscode

Dieser bildet sich aus dem Wort Motivation selbst und seinen Buchstaben. Hinter jedem steckt eine motivierende Gewohnheit. Je mehr von ihnen Du in Dir vereinst, desto motivierter bist Du.

Motivierende Gewohnheit Nr. 1: Most important task

Die wichtigste Aufgabe für den Tag! Es ist äußerst motivierend, wenn Du das Ziel, das Du Dir selbst gesteckt hast, auch tatsächlich erreichst. Viele von uns verzetteln sich in der Realität. Checken wir noch einmal unsere E-Mails, machen noch ein paar Anrufe, quasseln mit irgendwelchen Menschen – und am Ende des Tages schieben und schieben wir die Hauptaufgabe weg.

Das führt zu einem schlechten Gewissen, weil wir unser Vorhaben nicht umgesetzt haben. Die große Tagesaufgabe sind wir nicht angegangen! Wir haben die einfacheren Aufgaben gewählt, denn unser Gehirn ist eine energiesparende Maschine.

Das heißt also, wenn wir zwei Aufgaben haben, dann entscheiden wir uns für die Aufgabe, die weniger Energie kostet. Aber obwohl es weniger Energie kostet, macht es uns unglücklich, wenn wir nur mit dem Strom schwimmen und immer den Weg des geringsten Widerstands gehen.

Definieren wir das Ziel für den Tag und erreichen es dann, sind wir viel glücklicher. Das beschreibt genau das Prinzip, dass man die unangenehme Aufgabe einfach erledigen soll. Danach fühlt man sich produktiver. Und wenn wir produktiv sind, dann sind wir tatsächlich auch glücklich.

Denn wir Menschen haben eine tägliches Bedürfnis, etwas zu schaffen. Blöderweise läuft bei uns parallel das Energiesparprogramm, und das beißt sich. Das verwirrt uns. Wachstumszwang und Spardrang. Die Herausforderung: Behalte die eine wichtige Sache für den Tag im Fokus! Schreibe sie auf, behalte sie im Blickfeld. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du sie angehst, erhöht sich – denn sie ist sichtbar. Am besten definierst Du sie bereits am Vortrag. Was möchte ich morgen unbedingt erledigen? Welche Aufgabe muss ich machen, damit ich am Ende des Tages mit mir zufrieden bin?

Heißt das also, dass man die wichtigste Aufgabe gleich morgens erledigt? Das würde ich nicht empfehlen. Ich würde empfehlen, dass Du diese Aufgabe dann erledigst, wenn Du am fittesten bist – zu Deiner individuellen Tageshochzeit.

Motivierende Gewohnheit Nr. 2: Opportunity

Motivierte Menschen sehen in jeder Meinung, jeder Kritik, jedem Problem eine Chance, sich zu verbessern. Der Grundgedanke stammt von Winston Churchill, der sagte:

Ein Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Gelegenheit, ein Optimist sieht die Gelegenheit in jeder Schwierigkeit.

Alles, was passiert, kann man so oder so deuten. Und diese Tatsache, dass wir vermeintliche Misserfolge nicht als Misserfolge interpretieren, sondern als Gelegenheiten, etwas an uns zu verbessern, anders auf die Außenwelt zu reagieren, anders zu kommunizieren, anders zu handeln, ist ein motivierendes Mindset.

Einige Verkäufer beispielsweise machen das richtig gut, indem sie ein „Nein“ des Kunden als fehlenden Impuls deuten, der sie nicht abschreckt, sondern motiviert, einen anderen Blickwinkel einzunehmen. So können sie ihn doch noch überzeugen.

Auch ich sehe eine Gelegenheit darin, Dir hier Motivationstipps zu geben. Es ist einfach viel schöner als nur das Negative und die Schwierigkeiten zu sehen und nichts damit zu machen, sondern etwas zu bewegen. Opportunity kann trainiert werden. Etwa indem Du Dir drei Probleme aus der letzen Woche notierst und diese positiv umdeutest. Was hast Du aus ihnen gelernt? Wir lächeln ein bisschen häufiger, wenn wir das Mögliche und das Positive an Dingen sehen.

Motivierende Gewohnheit Nr. 3: Time Management

Es ist motivierend für uns selbst, Herr oder Frau seiner eigenen Zeit zu sein und keine Zeit für Dinge zu verschwenden, die sinnlos sind. Gerade heutzutage, wo wir oft das Gefühl haben, der Spielball der sozialen Medien und Umstände zu sein. Und dann ist man automatisch nicht Herr seines Lebens. Gary Kellner sagt dazu:

Sei spontan, nachdem Du die allerwichtigste Sache gemacht hast. Wenn Du vor dieser Sache spontan bist, dann ist alles, was Du machst, eine Ablenkung.

Das passt wunderbar zu unserem Punkt 1, dem „most important task„. Doch wie Ablenkung reduzieren?

Das ist einfacher, als Du denkst: Schalte Dein Smartphone lautlos, wenn Du an Deiner Tagesaufgabe arbeitest; stelle Outlook oder den Empfang von E-Mails aus. Ich schalte es an, sobald ich mit der Aufgabe fertig bin. So ist die Zeit gemanagt.

Ich bestimme, wann ich mit wem kommuniziere, ich bin der Herr meiner Zeit. Natürlich gibt es bestimmte Jobs, wo das nicht geht, etwa bei der Telefonakquise. Aber in den meisten Tätigkeiten kannst Du Dir Deine Time Slots selbst setzen und diese natürlich auch einhalten.

Motivierende Gewohnheit Nr. 4: Integrity

Es ist motivierend, das zu denken, was Du dann auch sagst und umsetzt. Viele Menschen denken etwas anderes, als sie tun. Diese Inkongruenz stört den Motivationsprozess. Integrität ist wichtig.

Motivierende Gewohnheit Nr. 5: Vocation

Auch die Berufung spielt für die Motivation eine entscheidende Rolle. Wenn ich das mache, was ich liebe, bin ich viel motivierter.

Motivierende Gewohnheit Nr. 6: Autonomy

Es ist motivierend, das „Wann“, „Was“ und „Wie“ der eigenen Tätigkeit bestimmen zu können. Je autonomer wir uns fühlen, desto motivierter fühlen wir uns. Und das gilt auch für Führungskräfte. Versuche Deinen Mitarbeitern möglichst viel Autonomie und Raum für eigene Entfaltung zu geben, damit sie motiviert bleiben!

Motivierende Gewohnheit Nr. 7: Team

Es ist motivierend, mit Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen wir Spaß haben, zu kommunizieren. Als Selbstständiger kann man das natürlich viel besser beeinflussen als als Arbeitnehmer.

Motivierende Gewohnheit Nr. 8: Imperfection

Es muss nicht unbedingt eine perfekte Leistung sein, eine gute Leistung genügt! Perfektionismus verkrampft und wirkt der Motivation entgegen. 

Motivierende Gewohnheit Nr. 9: Oase

Oase: Das ist die Zeit für sich selbst, also die Zeit, um zu regenerieren. Es ist motivierend zu wissen, dass Du bald Zeit für Dich selber hast!

Motivierende Gewohnheit Nr. 10: Not to do-List

Es ist wichtig, Dinge zu vermeiden, die uns demotivieren! Denn auch die Abwesenheit von Demotivation steigert unsere Motivation.

Wer „MOTIVATION“ mehr im Detail kennenlernen möchte, dem empfehle ich den Online-Kurs „Motivation ohne tschakka! 10 beste Tools, sich zu motivieren“.

Besonders bei den ersten drei Gewohnheiten, die ich ausführlich besprochen habe, solltest Du Routine bekommen. Du wirst Dich wohler, freier und motivierter fühlen. Und darum geht es ja im Leben. Wenn wir uns motiviert fühlen, dann macht das Leben einfach mehr Spaß! Viel Erfolg!

Autor: Wladislaw Jachtchenko

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Über den Autor

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Kommunikations-Experte, TOP-Speaker in Europa, mehrfacher SPIEGEL-Bestseller Autor und gefragter Business Coach.

Er hält Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere.